Heilarts

Wissenswertes zur Steinheilkunde

Grundlagen der analytischen Steinheilkunde
Heutzutage wird viel geschrieben über Steine: Es finden sich zahlreiche Bücher über die zum Teil wundersamen Eigenschaften, die Steine angeblich haben sollen. Doch so einfach ist es nicht, die richtige Wahl zu treffen und unter all den Steinen denjenigen zu finden, der gerade zu mir passt.

Einen Überblick in diesem Chaos kann die von Michael Gienger entwickelte analytische Steinheilkunde bieten. Sie ermöglicht, einen Stein anhand seiner Entstehungsweise, seiner Kristallstruktur, der in ihm enthaltenen Mineralstoffe, der Mineralklassen und seiner Farbe zu betrachten. Im Rahmen eines Beratungsgesprächs kann unter Berücksichtigung dieser Aspekte die Auswahl erleichtert werden. 

Entstehung der Steine
Prinzipiell werden drei verschiedene Arten unterschieden, wie Steine entstehen: Primär, direkt aus dem Magma durch Abkühlungs- bzw. Erstarrungsprozess (z.B. Obsidian), sekundär, durch Verwitterung und Ablagerung (Sedimente, Sand- und Tongesteine, z.B. Jaspis) und tertiär, durch Umwandlung (=Metamorphose) verursacht durch die Bewegungen tektonischer Platten (z.B. Rubin). Das Bildungsprinzip kann mit der persönlichen Lebenssituation in Beziehung gesetzt werden: Ein primärer Stein kann benutzt werden, wenn Dinge in Angriff genommen und Prozesse begonnen werden. Sekundäre Steine können Verwendung finden bei der Auseinandersetzung mit der Umwelt oder wenn es darum geht, durch zu halten. Mit tertiäre Steinen hingegen kann man Unerledigtes zu Ende bringen, Prozesse beenden bzw. sich loslösen.

Kristallstrukturen
Die analytische Steinheilkunde kennt 8 verschiedene Kristallstrukturen. Ihnen schreibt man, ähnlich wie Menschen, „Charakterzüge“ zu. Es wird ein Stein gesucht, dessen Kristallstruktur die Eigenschaften der Person am besten widerspiegelt.

Mineralstoffe
"Edel"-Steine und "Ge"-Steine enthalten Mineralstoffe. Welche Mineralstoffe im jeweiligen Stein enthalten sind, sieht man manchmal an der Farbe. z.B. ist Mangan dafür verantwortlich, dass der Rosenquarz rosafarbig ist. Ein grüner Stein kann kupferhaltig sein. Kupfer hat bestimmte Eigenschaften, die man dann auch dem jeweiligen Stein nachsagt. Unterschiedliche Inhaltsstoffe bringen unterschiedliche Eigenschaften hervor.  

Zusätzlich kann auch noch die Mineralklasse betrachtet werden. z.B. wandeln Oxide, instabile in stabile Zustände um.

Farben
Auch die Farbe eines Steines lohnt es sich zu betrachten. So werden blauen und violetten kühlende Eigenschaften, roten und orangen wärmende nachgesagt usw.